Im Osten - Dort, wo `Neue `Musik´ und `Neuer Tanz´, Künstler mit ihren Ateliers, Theatermacher, Musiker und Klangproduzenten, Fotografen, Grafiker, Designer, Architekten und andere künstlerisch und kulturell arbeitende Menschen schon länger Arbeits- und Aufführungsorte gefunden haben.
Die East Side Gallery ist ein besonderer Ort, an dem Kunst Ausdruck eines einmaligen Zeitpunktes in der Geschichte eines geteilten Deutschlands wurde. Sie ist ein Ort, der von einem alten und einem neuen Berlin spricht, einem geteilten und einem vereinigten Deutschland.
Sie ist mit einer Gesamtlänge von 1.316 Metern die größte erhaltene Open- Air- Galerie der Welt. Dieses seit 1991 unter Denkmalschutz stehende Mauerstück befindet sich in der Mühlenstraße zwischen Berliner Ostbahnhof und der Oberbaumbrücke. Es wurde aus Freude über die Öffnung der Grenzen Anfang 1990 von 118 Künstlern aus 21 Ländern der Welt mit Graffiti- Kunstwerken besprüht.
Dieses Mauerstück stellte aber nicht die eigentliche Grenze dar, die an dieser Stelle die Spree bildete, sondern die so genannte Hinterlandmauer, die das Grenzgebiet nach Ost-Berlin hin begrenzte. Die Künstler kommentierten in 106 Gemälden auf der ehemaligen Ostseite der Mauer mit den unterschiedlichsten künstlerischen Mitteln die politischen Veränderungen der Jahre 1989/90.
Die Ostseite der Grenzanlage war nach der Grenzöffnung noch vollkommen weiß und war deshalb ideale Arbeitsfläche der Graffiti-Künstler. Die meist fotografiertesten Kunstwerke der als East Side Gallery bekannt gewordenen Open-Air-Galerie der Berliner Ost-Mauer sind "Bruderkuss" von Dimitri Vrubel, "Berlin-New York" von Gerhard Lahr und "Vaterland" von Gunther Schaefer. Die Kunstwerke mussten bereits im Jahr 2000 restauriert werden, da sie immer wieder Gegenstand von phantasielosen Tagsprayern und Souvenirjägern geworden sind.
Im Laufe der Jahre sind viele Bilder der East Side Gallery stark verwittert. 1997 gründete sich der Verein „Künstlerinitiative East Side Gallery e.V.“, der sich unter dem Vorsitz von Kani Alavi seither um den Erhalt und die Sanierung bemüht. Eine wichtige Etappe ihrer Bemühungen war die Sanierung im Jahr 2000, bei der durch die Hilfe des Verbandes der Lackindustrie die Restaurierung von 40 der stark angegriffenen Bilder durchgeführt wurde. Die Betonflächen wurden geglättet und die noch vorhandenen Kunstwerke mit einem Speziallack versehen, der eine leichte Entfernung von Graffiti möglich macht. Noch ist ein Großteil der Gemälde dringend sanierungsbedürftig, da vor allem Witterungseinflüsse und Graffiti die East Side Gallery schädigen.
Ein Besuch dieses einzigartigen Zeitzeugnis der Berliner Geschichte lohnt sich doppelt und dreifach. Jetzt im Sommer lohnt es sich doppelt und dreifach Berlin zu besuchen, da es viel zu erleben und zu entdecken gibt. Berlin geht niemals schlafen. Irgendwann muss man aber schon mal ausruhen in einer Unterkunft Berlin. Gerade im Ostteil gibt es viele Ferienwohnungen Berlin oder auch Hotel Berlin. So kann man die
Donnerstag, 3. Juli 2008
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen